Was sind ätherische Öle?


reagenzglasDie jeweilige Pflanze bildet an verschiedenen Stellen in kleinen Drüsen kleine Öltröpfchen. Manche dieser Essenzen entfalten ihren Duft erst, wenn man die Blätter zerreibt, andere locken mit ihrem Duft Insekten an und machen von weitem auf sich aufmerksam. Teilweise befinden sich die, für die Aromatherapie so wertvollen Duftdrüsen auch auf der Innen- oder Außenseite von Wurzeln, Hölzern oder Harzen, sowie in den Früchten oder Samen einer Pflanze.

Durch Destillation dieser Pflanzenteile entstehen dann die ätherischen Öle. In den Ölen ist die gesamte Lebenskraft der Pflanze sehr stark konzentriert. Gemeint ist hier vor allem der flüchtige Informationsanteil, der ätherische, der duftende. Dies ist jener, der die Charaktereigenschaft, also die Wesenskraft einer Pflanze enthält. So kann man auch naturreine ätherische Öle zur Stabilisierung der Psyche (zum Entspannen z. B. Lavendel, Vanille; zur Konzentrationssteigerung z. B. Zitrusdüfte; zur Linderung von depressiven Stimmungen, z. B. Melisse, Rose, Mandarine, Jasmin) verwenden.

Ein weiteres Gebiet, für das sich einige Essenzen (wie z. B. Teebaumöl, Zimt, Manuka, Salbei) sehr gut eignen, ist die Anwedung bei Entzündungen, Pilzen, Viren etc., indem sie über ihre antivirale, antibakerielle und antibiotische Wirkung Ausgleich schaffen.

Allerdings ist stehts zu beachten, daß es sich um höchste Pflanzenkonzentrationen handelt und dass bei sensibleren Menschen, oder Kindern sehr schnell eine Reizung entstehen kann. Daher ist es unerlässlich eine genaue Dosierung zu beachten und ausreichend fachkundige Informationen zu haben, wenn man selbst mit ätherischen Ölen therapieren will.

Gute Bücher sind z. B. „Himmlische Düfte", von Susanne Fischer-Rizzi, Gründerin der Fa. Primavera, oder „Die heilende Energie der ätherischen Öle" von G. Samel und Barbara Krähmer, bei Fa. Neumond.

Das Wichtigste beim Kauf von Ölen ist der Zusatz: naturreines ätherisches Öl, denn das bedeutet, dass es sich hier auch wirklich um eine reine echte Pflanzenessenz handelt. Leider wird auch ein großes Angebot von synthetisch hergestellten Ölen im Handel zum Kauf angeboten, das keinerlei heilende Wirkung hat, ja sogar eher eine Schädigung bewirken kann.

Wie wirken ätherische Öle?

Über den direkten Weg durch die Nase, also über unseren Geruchsinn. In dem Augenblick, so wir Duftstoffe wahrnehmen, haben sie bereits das limbische System erreicht. Das ist jener Teil des Gehirns, der unsere Gefühlswelt steuert. Unser Geruchssinn steht also in direkter Verbindung mit unserem emotionalen Zustand und unserem Gedächtnis. Düfte können das Tor zu unserem Unbewussten öffnen.
Besonders gut gegen Stress und Unruhe eignen sich Essenzen wie Lavendel, Neroli, Rose und Ylang-Ylang.
Nur wenige Tropfen (3 - max. 5) reichen für die Duftlampe aus, um Ihr Wohnzimmer in einen wohlriechenden Entspannungsbereich zu verwandeln.


 

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