Paracelsus Arzt und Philosoph
Hier ein Zitat des großen Heilers Paracelsus (1493 - 1541) :
„Alle Erkenntnis der Welt, die wir Menschen auf Erden besitzen, stammt nur aus dem Lichts der Natur. Dieses Licht der Natur reicht vom Sichtbaren zum Unsichtbaren und ist hier so wunderbar wie dort. Im Lichte der Natur ist das Unsichtbare sichtbar." (Paracelsus I/221)
Laut Paracelsus sollte jeder Arzt ein Philosoph sein, denn die Philosophie ist ein Weg, zum Begreifen des Unsichtbaren, das in der Natur wirkt. Sie ist die Erkenntnis der Gewächse der Erde und des Wassers, ihrer Natur und ihrer Kraft.
Paracelsus wollte das Göttliche und das Wesen des Menschen begreifen, indem er die unsichtbaren Ordnungskräfte der Natur erforschte, die sich in allen Erscheinungen manifestieren, wie etwa die Wirkung der Elemente und der Gestirne. Diese Erkenntnisse sollen in Beziehung zum Menschen gebracht werden, einerseits um seine wahre Natur zu begreifen und andererseits, um eine Vorstellung von den Kräften zu bekommen, die ihn bestimmen und die er selbst verursacht.
In diesem „Grundwissen" das Paracelsus für einen Heiler voraussetzt, steckt das gesamte Wissen der Philosophie, der Astrologie und der Alchemie. Als die wichtigste Grundlage, um als Arzt zu wirken nannte Paracelsus jedoch die Tugend.
Er glaubte, dass der beste Arzt derjenige sei, der berufen war dem Menschen selbstlos zu dienen. Sein ganzes Streben galt der Entwicklung der Nächstenliebe und des Mitgefühls und nicht dem Streben nach Ruhm oder Geld.
Würden unsere Mediziner diesen hohen ethischen Grundregeln wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, was wäre das wohl für ein Gewinn für die gesamte Menschheit?!
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